--- Luv Mah Chucks, Baby ---
ich kann es nicht...

ich bin die einzige, die den kontakt zu meiner schwester aufrecht hält... meine schwester ist gegangen... der grund für ihr gehen ist für uns nicht zu begreifen... sie verletzte meine mutter absichtlich... ein störriges kind, dass nicht das erhält, was es verlangt... ein auto ist von heut auf morgen nicht einfach so zu besorgen... sie stellt ansprüche, die man ihr nicht erfüllen kann... zumindest nicht in unserer jetzigen situation... meine mutter ist arbeitslos seit ein paar wochen, bangt, hofft, dass sie wieder ihre selbstständigkeit erlangt... auch das ist nicht von heut auf morgen zu regeln... es dauert immer etwas seine zeit... zeit, die meine schwester nicht abwarten kann... das wie an der kasse, quängelt und sofort sein überraschungsei bekommen will... sie ist 20 jahre und hat, wie holger sagte, in einer rosa blase gelebt... alles war okay, sofern sie ihren willen durchsetzen konnte... das war an dem tag vorbei, als meine mom sich gegen den leihwagen entschied... seitdem herrscht zwischen den beiden funkstille... meine schwester packte ihre sachen und war weg... ich schrieb ihr immer... jacky, ich bin für dich da... wenn du etwas benötigst, gebe ich es dir... wenn du jemanden zum fahren brauchst, ich bin für dich da... meld dich bei mir... gestern rief sie mich an, jasmin ich bin in einer stunde an... ich hoffe, mama ist nicht da, ich will sie nicht sehen... ich saß, mit kopfhörer, im computerzimmer, bemerke aus den augenwinkel einen schatten... gehe aus dem zimmer und hörte meine schwester weinen... ich ging auf sie zu... sie hielt unseren kater gismo in ihren armen, küsste, drückte ihn, flüsterte ihm ihre liebe zu... sie ließ ihn nicht runter, grüßte mich nur von der seite... sie ließ ihn nicht runter, um ihre schwester zu drücken... ich bin ein teil der familie... ich stehe unter einem kater... mir brach das herz... ich fragte sie, ob sie denn nicht hier bleibt... nein, sie kommt nicht mehr zurück... sie hat ja kein auto... sie hat ja kein auto??? ist es das einzige, was zählt??? was ist mit deiner familie??? ich half ihr beim packen ihrer klamotten und als ich schließlich fragte, ob chan unten auf sie wartet, fiel mir alles aus den händen... nicht chan stand vor der tür, nein... mein vater... der vater, der uns kindern nie unterhalt gezahlt hat, der mich nicht als seine tochter sieht, der nie uns etwas geschenkt hat, uns finanziell unterstützt hat, der uns erst vor eingen monaten vor seine haustüre gesetzt hat... ist das fair??? dieser mensch soll aus unserem leben verschwinden und sie bevorzugt ihn vor meiner person??? die ihre schwester aufrichtig liebt??? immer ihr eine stütze war??? warum??? ich habe sie gehen lassen, ein kuss auf die wange gedrückt und gesagt, dass ich keinen schritt vor diese haustüre setze... ich diesen mann nicht mehr in meinem leben sehen will... mein vater wird einst holger sein... als meine schwester ging, rief ich meine mom an... mom, bitte sage mir, dass ich zu hause bleiben soll... das ich nicht fahren soll... bitte... kind, bleib... ich fuhr los und wir trafen uns auf halben wege... wir standen uns gegenüber, zitterten, schauten uns an, fühlten daselbe... meine mutter, holger und ich sprachen über all das, was uns gerade passiert... wir sind dabei tochter und schwester zu verlieren... ungewollt und erkennen, dass wir nichts machen können, dass wir loslassen müssen... es tut so verdammt weh seine mutter so zu sehen... es bricht einem das herz... zu mir hat sie den kontakt, aber zu ihr nicht... sie will ihn nicht und es wird sich auch erst einmal nicht ändern... meine mom gibt sich die schuld für alles... meine mom zog sich zurück ins schlafzimmer... ansgar und ich wollten noch einmal gute nacht sagen... war auch genehmigt, doch dann passierte etwas, dass ich nicht vergessen kann... meine mom weinte, ich tröstete sie und sie schrie und weinte so unerbittlich... holger brachte währendessen ansgar runter in sein zimmer... versuchte die situation zu erklären... ich blieb mit meiner mom alleine im schlafzimmer und sie hörte nicht auf zu weinen und sich den kopf zu halten... sie wurde so rot, atmete immer schwerer, bis sie schließlich kaum noch luft bekam... sie hielt den atem an... ich streichelte sie, drückte sie an mich... sprach mit ihr... sie atmet immer schwerer, sie bekommt keine luft... das war das schlimmste... ich rief nach holger... er kam nicht, ich ging wieder zu meiner mutter... sie hat sich immer noch nicht beruhigt... ich rannte raus und rief holger erneut... ich glaube, ich habe in meinem leben noch nie solch eine angst verspürt, wie an diesem abend... ich bin erschrocken über die lautstärke meines rufens... holger kam mir entgegen und das ist es, was er verdammt gut kann... trotz seiner angst, ließ er es ihr gegenüber nicht anmerken und er konnte sie beruhigen... wir verbrachten die nächste stunde damit, meine mom wieder zur ruhe zu bringen... mit ihr über dinge, die passiert sind und in zukunft passieren, zu sprechen... ihr einen teil abzunehmen... ihre last... an diesem abend dachte ich meine mutter zu verlieren... und auch wenn sie sagt, dass sie ihren zweck im leben erfüllt hat und sich nicht mehr in dieser welt sieht, ich kann sie nicht loslassen... es geht nicht... die, die das leben verlassen möchten, werden sehr alt... und die, wie ich, die am leben hängen, werden früher sterben... du wirst 100 jahre, mom... mach mir keinen kummer... wenn ich dich und jacky verliere, wen habe ich dann??? wem soll ich meine zwei herzen, die ich euch gab, geben??? ich halte drei herzen in der hand... ich bin alleine... ich bin dann so unendlich alleine... ich mag die einsamkeit nicht, so folge ich... und das verspreche ich... denn es wird keine hand geben, die mich festhalten wird... ich hatte heute abend, wie an so vielen, einen albtraum... ich soll loslassen, doch ich greife immer wieder danach... irgendwann weiß ich, dass ich es nicht mehr schaffe... und dann kam marc die türe rein und ich bin fürchterlich erschrocken... mein zimmer spiegelt sich immer meinem gemütszustand wieder... ich fühlte mich ertappt... genau auch mit dem hemd, dass ich an hatte... es war mir sehr unangenehm... weil er es nicht verstehen wird... ich bin gestern recht früh schlafen gegangen, vor erschöpfung... ich denke, ich hätte heute den ganzen tag verschlafen... es tat mir mehr als leid für ihn... er wollte mich überraschen und daraus wurde a real surprise... da kommt er her, will mich glücklich sehen und sieht mich totunglücklich... und ich kann es nicht verbergen... ich weinte... ich werde ihn verlieren... dabei haben wir uns noch nicht... es schreckt ihn ab und ich würde es verstehen... er ist so gut zu mir... das habe ich von niemanden zuvor gekannt... genauso auch zu meiner familie... ich wünschte, er könnte an einem abend dabei sein, an dem wir reden, lachen, fühlen und tanzen...

schreib nachher weiter a. will an pc...

an einem tag, an dem ich, ich selbst, sein kann... ja, ich war früher fröhlich, habe viel gelacht, habe jeden tag genossen... vielleicht benötigt mein ich, einen schubser... hallo du, gerade ist alles okay... lächel doch mal... ja und ich versuche es... auch ich brauche jemanden, der mich an die hand nimmt und sagt, dass alles wird gut... 

http://www.youtube.com/watch?v=r5OOMRcb6OE&feature=related

mit rosen und einem rätselheft stand ich vor der türe... bis ich schließlich hineintrat, meine oma mir entgegenkam... sie freute sich, genau wie ich, einander zu sehen... meine oma... wir drückten uns und hielten uns eine ganze weile... ich liebe sie... sie ist eine starke... eine frau, die alles in ihrem leben erreichen konnte... sie hat 5 kinder, sie hat 10 enkel, sie hat 6 urenkel... sie hat so viel... ich möchte später einmal auch so zufrieden in meinem sessel sitzen können... die bilder, die an meinen wänden hängen, anlächeln und sagen, meine lieben...

was ist liebe... die liebe zu menschen ist an sich nicht schwer auszudrücken... man muss sie fühlen können... ich kann liebe geben... ich möchte sie weitergeben können... kein kuss, keine umarmung, keine wärmende worte sind zuviel, ist ein mensch in meinem herzen... es gibt nichts schöneres jemanden, den man mag über die wangen zu streicheln, ein küsschen auf die wange zu geben, die hand zu halten oder sich einfach ohne worte anzuschauen... fühlen... horchen... sehen... das herz, die augen sprechen lassen... meine ängste sind es, dass mir eines tages ein mensch sagt, dass ich gefühlskalt bin... ich bin es nicht und ich werde es nicht sein... ich habe darüber schon soviel geschrieben, dass ich sage, ich belasse es nun dabei...

gute nacht

16.9.10 21:00
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(17.9.10 20:44)
http://www.youtube.com/watch?v=tIdIqbv7SPo


(19.9.10 13:21)
Jede milisekunde Denk ich an Dich...
Jede nanosekunde schmerzt ohne Dich...
Ich liebe Dich

Mein Stern tut in letzter zeit oft weh... Hoffe Dir gehts gut...


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