--- Luv Mah Chucks, Baby ---
vier berge

es gibt keinen weg, dem tod zu entkommen oder vor ihm zu flüchten- das wäre so, als ob man von vier bergen umgeben wäre, die den himmel berühren, und die man überwinden wollte, um der umkesselung zu entfliehen... vor diesen vier bergen, geburt, alter, krankheit und tod gibt es kein entrinnen... das älterwerden verdrängt die jugend, krankheit beeinträchtigt die gesundheit, der verfall des lebens hebt alle guten, dem menschen mitgegebenen eigenschaften auf, und der tod beendet das leben... mit welchen qualitäten wir auch ausgestattet sein mögen, vor dem tod können wir nicht weglaufen... wir können weder durch reichtum oder zauberei noch durch das wiederholen von mantras und gebten oder medizin den tod aufhalten... deshalb sind wir gut beraten uns auf den tod vorzubereiten...

dalai lama

3.11.10 00:02


am fenster

gestern am see war das wetter und die menschen sehr nett... zu beneiden, dass sie spaß in ihrem leben haben...  ein schöner tag... ein schöner tag für menschen, die dieses genießen können... manchmal konnte ich es genießen... aber diese ruhe hat mich sehr zerfressen... ich muss mich beschäftigen können... ablenken... als ich alleine am see stand, spielten meine gedanken wieder einen streich mit mir... der see hat nach mir gerufen, die straße mit ihren autos... ich kann mir nicht mehr helfen... ich versuche mich zu beschäftigen... es gelingt mir manchmal... aber wie lange noch??? ich will festhalten, aber ich lasse los... diese ruhe ist für mich gefährlich... ich bin zu ruhig... normalerweiße würde ich panisch werden, wenn ich daran denken müsste, zu gehen... aber ich bin ruhig und ich werde gelassen... mir ist nichts völlig egal... und ja ich mache mir keine gedanken darüber, ob gott mich aufnimmt oder in die hölle schickt... ich glaube nicht daran... die hölle ist es, hilflos zu sein... nicht zu wissen, wie man wieder zu sich selbst findet... krank zu sein... ob körperlich oder seelisch... anderen menschen weh zu tun... das ist nicht meine absicht... die hölle ist mein leben, und was kann es schlimmeres nach meinem tod geben??? noch schlimmer geht (immer- haha) nicht... ich tue mir meiner seele und anderen einen gefallen... ich will mir weh tun... ich will mich verletzen... selbst ein schnitt tut nicht mehr weh... wo ist denn mein empfinden??? es ist nicht da, deshalb werde ich noch gelassener... in der ruhe liegt die kraft- haha... ich werde noch einige beiträge verfassen... ich werde schreiben, wie ich war als mensch... was ich liebte, was ich lernte, was ich empfand... in diesem blog sind 3jahre nieder geschrieben... es müssen die letzten 20 jahre noch geschrieben werden... ich werde mich kurzfassen... ich will auch keine kommentare lesen müssen... ich werde mich vorbereiten... gebt mir nur ein klein wenig zeit... bis dahin schreibe ich nun nicht mehr in diesen blog... passt auf euch auf... yasmine
4.10.10 12:11


das beste

hm... ja, ich habe wieder lange nicht geschrieben... das ist wahr... hatte die zeit nicht... wer auch immer seinen namen nicht unter seinen eintrag geschrieben hat, ja, ich lebe noch... was ist schon das beste??? gute frage... mein gefühlszustand??? wenn marc bei mir ist, geht es mir gut... doch dann frage ich mich, ob das alles so richtig ist... ich mag ihn sehr... ich habe manchmal das gefühl mich zu sehr an ihn zu klammern... darum weiß ich meist nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll... er ist ein wunderbarer mann... ich versuche einen haken an der ganze sache zu finden, doch ich finde keinen... das wirft mich aus der bahn... er kann es mit mir doch nicht ernsthaft meinen, oder??? ich bin ein gefühlskaputter mensch... ich kann sehr misstrauisch sein, verletzt und vertrauen, ja das ist schwer... ich wollte nie nie mehr einen mann kennenlernen... ich habe mir geschworen einsam und alleine auf dieser welt zu sein... meine katze, mein kind zu nennen... und nun ist es geschehen... ich bin verliebt... und ich habe angst... ich ziehe wieder meine fluchtschuhe an... ich will weg... ich will laufen, stumm geradeaus... mit scheuklappen... wie die pferde sie tragen... ich will... aber ich kann nicht, weil ich sein herz gespürt habe... und erst seit kurzem spürte ich nun auch mein herz wieder... erschreckend wie schnell es schlägt, wenn ich ihn sehe... ich lebe... meine gefühle spielen mir einen streich... meine seele, mein körper... ich schaffe es nicht alleine... ich möchte diese gedanken nicht, doch ich kann sie nicht einfach so abschalten... meine gesprächstherapie findet nächstes jahr im märz statt... termine bei therapeuten zu bekommen, ist reine glückssache... ist ein halbes jahr zu lange??? das ich mein herz spüre, macht mir angst... vorher wäre alles so viel einfacher gewesen... ich habe albträume, ich kann nicht schlafen... ich habe angst zu sterben... was ist, wenn ich in einem moment keine angst empfinde??? das leben kann doch so schön sein... das zeigt mir marc, in der zeit, wenn er bei mir ist... ich lächel, ich kann vergessen, leben, lieben und lassen... bin ich alleine, werde ich heimgeholt von diesen gefährlichen gedanken... er hat so viel besseres wie mich verdient... er hat es schwer mit mir... ja... und es tut mir so unendlich leid... ich bin das totale gegenteil von ihm... er genießt sein leben und ich versuche jeden meiner tage erträglich zu gestalten, hoffen, dass diese für mich gut enden... ich bin nicht locker... ich bin wahrlich sehr verkrampft... ist es das beste??? das beste, es weiter zu versuchen??? zu zeigen, dass ich ein mensch mit herz bin oder gehe den weg stumm geradeaus??? ich mag dich...

1.10.10 12:48


ich kann es nicht...

ich bin die einzige, die den kontakt zu meiner schwester aufrecht hält... meine schwester ist gegangen... der grund für ihr gehen ist für uns nicht zu begreifen... sie verletzte meine mutter absichtlich... ein störriges kind, dass nicht das erhält, was es verlangt... ein auto ist von heut auf morgen nicht einfach so zu besorgen... sie stellt ansprüche, die man ihr nicht erfüllen kann... zumindest nicht in unserer jetzigen situation... meine mutter ist arbeitslos seit ein paar wochen, bangt, hofft, dass sie wieder ihre selbstständigkeit erlangt... auch das ist nicht von heut auf morgen zu regeln... es dauert immer etwas seine zeit... zeit, die meine schwester nicht abwarten kann... das wie an der kasse, quängelt und sofort sein überraschungsei bekommen will... sie ist 20 jahre und hat, wie holger sagte, in einer rosa blase gelebt... alles war okay, sofern sie ihren willen durchsetzen konnte... das war an dem tag vorbei, als meine mom sich gegen den leihwagen entschied... seitdem herrscht zwischen den beiden funkstille... meine schwester packte ihre sachen und war weg... ich schrieb ihr immer... jacky, ich bin für dich da... wenn du etwas benötigst, gebe ich es dir... wenn du jemanden zum fahren brauchst, ich bin für dich da... meld dich bei mir... gestern rief sie mich an, jasmin ich bin in einer stunde an... ich hoffe, mama ist nicht da, ich will sie nicht sehen... ich saß, mit kopfhörer, im computerzimmer, bemerke aus den augenwinkel einen schatten... gehe aus dem zimmer und hörte meine schwester weinen... ich ging auf sie zu... sie hielt unseren kater gismo in ihren armen, küsste, drückte ihn, flüsterte ihm ihre liebe zu... sie ließ ihn nicht runter, grüßte mich nur von der seite... sie ließ ihn nicht runter, um ihre schwester zu drücken... ich bin ein teil der familie... ich stehe unter einem kater... mir brach das herz... ich fragte sie, ob sie denn nicht hier bleibt... nein, sie kommt nicht mehr zurück... sie hat ja kein auto... sie hat ja kein auto??? ist es das einzige, was zählt??? was ist mit deiner familie??? ich half ihr beim packen ihrer klamotten und als ich schließlich fragte, ob chan unten auf sie wartet, fiel mir alles aus den händen... nicht chan stand vor der tür, nein... mein vater... der vater, der uns kindern nie unterhalt gezahlt hat, der mich nicht als seine tochter sieht, der nie uns etwas geschenkt hat, uns finanziell unterstützt hat, der uns erst vor eingen monaten vor seine haustüre gesetzt hat... ist das fair??? dieser mensch soll aus unserem leben verschwinden und sie bevorzugt ihn vor meiner person??? die ihre schwester aufrichtig liebt??? immer ihr eine stütze war??? warum??? ich habe sie gehen lassen, ein kuss auf die wange gedrückt und gesagt, dass ich keinen schritt vor diese haustüre setze... ich diesen mann nicht mehr in meinem leben sehen will... mein vater wird einst holger sein... als meine schwester ging, rief ich meine mom an... mom, bitte sage mir, dass ich zu hause bleiben soll... das ich nicht fahren soll... bitte... kind, bleib... ich fuhr los und wir trafen uns auf halben wege... wir standen uns gegenüber, zitterten, schauten uns an, fühlten daselbe... meine mutter, holger und ich sprachen über all das, was uns gerade passiert... wir sind dabei tochter und schwester zu verlieren... ungewollt und erkennen, dass wir nichts machen können, dass wir loslassen müssen... es tut so verdammt weh seine mutter so zu sehen... es bricht einem das herz... zu mir hat sie den kontakt, aber zu ihr nicht... sie will ihn nicht und es wird sich auch erst einmal nicht ändern... meine mom gibt sich die schuld für alles... meine mom zog sich zurück ins schlafzimmer... ansgar und ich wollten noch einmal gute nacht sagen... war auch genehmigt, doch dann passierte etwas, dass ich nicht vergessen kann... meine mom weinte, ich tröstete sie und sie schrie und weinte so unerbittlich... holger brachte währendessen ansgar runter in sein zimmer... versuchte die situation zu erklären... ich blieb mit meiner mom alleine im schlafzimmer und sie hörte nicht auf zu weinen und sich den kopf zu halten... sie wurde so rot, atmete immer schwerer, bis sie schließlich kaum noch luft bekam... sie hielt den atem an... ich streichelte sie, drückte sie an mich... sprach mit ihr... sie atmet immer schwerer, sie bekommt keine luft... das war das schlimmste... ich rief nach holger... er kam nicht, ich ging wieder zu meiner mutter... sie hat sich immer noch nicht beruhigt... ich rannte raus und rief holger erneut... ich glaube, ich habe in meinem leben noch nie solch eine angst verspürt, wie an diesem abend... ich bin erschrocken über die lautstärke meines rufens... holger kam mir entgegen und das ist es, was er verdammt gut kann... trotz seiner angst, ließ er es ihr gegenüber nicht anmerken und er konnte sie beruhigen... wir verbrachten die nächste stunde damit, meine mom wieder zur ruhe zu bringen... mit ihr über dinge, die passiert sind und in zukunft passieren, zu sprechen... ihr einen teil abzunehmen... ihre last... an diesem abend dachte ich meine mutter zu verlieren... und auch wenn sie sagt, dass sie ihren zweck im leben erfüllt hat und sich nicht mehr in dieser welt sieht, ich kann sie nicht loslassen... es geht nicht... die, die das leben verlassen möchten, werden sehr alt... und die, wie ich, die am leben hängen, werden früher sterben... du wirst 100 jahre, mom... mach mir keinen kummer... wenn ich dich und jacky verliere, wen habe ich dann??? wem soll ich meine zwei herzen, die ich euch gab, geben??? ich halte drei herzen in der hand... ich bin alleine... ich bin dann so unendlich alleine... ich mag die einsamkeit nicht, so folge ich... und das verspreche ich... denn es wird keine hand geben, die mich festhalten wird... ich hatte heute abend, wie an so vielen, einen albtraum... ich soll loslassen, doch ich greife immer wieder danach... irgendwann weiß ich, dass ich es nicht mehr schaffe... und dann kam marc die türe rein und ich bin fürchterlich erschrocken... mein zimmer spiegelt sich immer meinem gemütszustand wieder... ich fühlte mich ertappt... genau auch mit dem hemd, dass ich an hatte... es war mir sehr unangenehm... weil er es nicht verstehen wird... ich bin gestern recht früh schlafen gegangen, vor erschöpfung... ich denke, ich hätte heute den ganzen tag verschlafen... es tat mir mehr als leid für ihn... er wollte mich überraschen und daraus wurde a real surprise... da kommt er her, will mich glücklich sehen und sieht mich totunglücklich... und ich kann es nicht verbergen... ich weinte... ich werde ihn verlieren... dabei haben wir uns noch nicht... es schreckt ihn ab und ich würde es verstehen... er ist so gut zu mir... das habe ich von niemanden zuvor gekannt... genauso auch zu meiner familie... ich wünschte, er könnte an einem abend dabei sein, an dem wir reden, lachen, fühlen und tanzen...

schreib nachher weiter a. will an pc...

an einem tag, an dem ich, ich selbst, sein kann... ja, ich war früher fröhlich, habe viel gelacht, habe jeden tag genossen... vielleicht benötigt mein ich, einen schubser... hallo du, gerade ist alles okay... lächel doch mal... ja und ich versuche es... auch ich brauche jemanden, der mich an die hand nimmt und sagt, dass alles wird gut... 

http://www.youtube.com/watch?v=r5OOMRcb6OE&feature=related

mit rosen und einem rätselheft stand ich vor der türe... bis ich schließlich hineintrat, meine oma mir entgegenkam... sie freute sich, genau wie ich, einander zu sehen... meine oma... wir drückten uns und hielten uns eine ganze weile... ich liebe sie... sie ist eine starke... eine frau, die alles in ihrem leben erreichen konnte... sie hat 5 kinder, sie hat 10 enkel, sie hat 6 urenkel... sie hat so viel... ich möchte später einmal auch so zufrieden in meinem sessel sitzen können... die bilder, die an meinen wänden hängen, anlächeln und sagen, meine lieben...

was ist liebe... die liebe zu menschen ist an sich nicht schwer auszudrücken... man muss sie fühlen können... ich kann liebe geben... ich möchte sie weitergeben können... kein kuss, keine umarmung, keine wärmende worte sind zuviel, ist ein mensch in meinem herzen... es gibt nichts schöneres jemanden, den man mag über die wangen zu streicheln, ein küsschen auf die wange zu geben, die hand zu halten oder sich einfach ohne worte anzuschauen... fühlen... horchen... sehen... das herz, die augen sprechen lassen... meine ängste sind es, dass mir eines tages ein mensch sagt, dass ich gefühlskalt bin... ich bin es nicht und ich werde es nicht sein... ich habe darüber schon soviel geschrieben, dass ich sage, ich belasse es nun dabei...

gute nacht

16.9.10 21:00


es ist, dass ich mir nun hilfe besorgen werde...

ich kann dieses gefühl, dass ich in mir besitze nur schwer beschreiben... ungreifbar, es bleibt eine distanz... es ist in mir, nur wo soll ich suchen??? mein herz rast und ich befürchte, es droht stehen zu bleiben... vor kummer, vor sorge, vor traurigkeit, vor schmerz und unerbittliche liebe...

ich versuche alles, um es meinem herzen, meiner inneren unruhe, stets erträglich zu gestalten... doch nichts stellt dies zufrieden... jeden tag aufs neue, stelle ich mich diesem unbekannten gegenüber, frage was es möchte, doch es antwortet nicht... ich folge dem pfad, einer sackgasse endend und kehre zurück an meinem ausgangspunkt... die zukunft liegt am anderen ufer der bucht...

* es ist das loslassen der hände, eines geliebten menschen... zu sagen, dass alles in ordnung geht, dies aber das gegenteil ist... weil eben ein teil schwindet... ein teil des meinen... sich das glück eines anderen menschen wünscht, das diesem zusteht und nun endlich im leben eintritt... es fällt umso schwerer, dass mein ganzes leben, mein weg mit diesem menschen, nun abzubrechen droht... ich würde diese hände nehmen und sie festhalten, meine tränen darauf vergießen und an mein herz drücken... bitte bleib bei mir, verlasse mich nicht... aber ich spreche es nicht aus... ich halte auch nicht diese hände, sondern ich drücke ihr herz an das meine und lasse sie gehen...

* es ist das ungewisse... werde ich verlieren oder gewinnen??? was habe ich auf der hand??? royal straight flush oder no pair...

* es ist, dass ich stets ein offenes ohr, für alle und jeden, habe... doch fraglich ist, wer hat dieses für mich??? für mich ohne eine gegenleistung...

* es ist, dass ich mich nicht gehen lassen kann... das ich den tag herbeisehne, an dem ich wieder tanzen kann... locker zu werden, abzuschütteln, was mir auf den schultern lastet...  

* es ist, dass ich das gefühl habe, nicht produktives gestalten zu können... alles was ich anfange, scheint nicht gut genug zu sein... ich setze mich selbst unter druck und ich bin mein härtester kritiker...

* es ist, dass kein mensch mich mehr enttäuschen konnte, wie timo...

* es ist, dass ich zu viele gedanken in meinem Kopf habe, auch gute dinge des lebens... künstler, satiren, gemälde, redewendungen, operetten, gedichte, briefe, lieder... ich versuche zu ordnen, zu träumen, zu verstehen oder zu fühlen...

* es ist, dass ich am leben hänge, angst habe zu viel zu verpassen... keine zeit zu haben... soll ich nicht doch meine sachen zusammenpacken und einfach hinaus in die welt gehen???

* es ist, dass ich versuche das glück zu genießen, doch manchmal nicht weiß, mit ihr umzugehen... es ist da, doch weiß ich es genau??? bleibt es??? oder verlässt es mich schon wieder sehr bald???

* es ist, dass kein mensch mich verstehen wird... es nicht versucht... und ich somit auch weiß, dass ich die meiste zeit meines lebens alleine sein werde... meine familie mir bleibt...

* es ist, dass ich wahrlich nicht so bin, wie viele andere menschen auf dieser welt... menschen, die in den tag hinein leben können, sich nicht die nötigen gedanken machen... ich diese menschen teilweise beneide, drum als wiederspruch, auch nicht verstehen kann...

* es ist, dass ich mich um den verstand bringe und mein herz zusätzlich zerbricht...

* es ist, dass ich zu viel verloren habe, was mir lieb war... ob familiär oder freunde...  ich die große angst verspüre, mich von mir selbst zu lösen... mich und somit weitere menschen zu verlieren...

15.9.10 18:58


das tanzende herz

und auf einmal klingelte es an der haustüre... da ich krank geschrieben bin, öffne ich nicht die türe... dachte erst, es wäre meine schwester, doch zu meiner überraschung war es marc... hoppla... eine gerbera lächelt mich an... eine meiner lieblingsblumen... schmunzelnd nahm ich sie und auch die pralinchen... hmm, wo ist er denn??? abgelegt und weg??? kaum sind die blumen in die vase gestellt und haben ihren platz auf unserem esstisch gefunden, klingelte es erneut und marc stand vor mir... oh man... äh, wie verhalte ich mich??? grobmotorik... brett vorm kopf... hallö??? ich bin ja so gut wie kaum aus der fassung zu bringen... aber er schafft es ohne probleme... das mit rosi, unsere katze, war auch heute abend noch ein brüller und gesprächsthema an unserem esstisch... hihi... marc dachte, dass rosi überhaupt nicht auf dieser etage verweilen darf... da hatte ich mich wohl nicht richtig artikuliert... ich meinte, dass sie nur nicht alleine, also ohne aufsichtsperson, unten bleiben darf... ich war oben in meinem zimmer, suchte eine jacke... in der zeit kam meine mom nach hause... er sah sie und dann versucht er rosi zu wecken?, vor die tür zu setzen...? wahrscheinlich hat marc`s kläglicher versuch, sie zum gehen zu bewegen, rosi im geringsten nicht interessiert... katze lag noch immer auf ihrem fleck... meine mom meinte später: ach deshalb kam marc so um die ecke?!!! als wir uns dann zu dritt gegenüber standen im wohnzimmer... kopfschüttel, schmunzel... machte marc mich auf die katze aufmerksam... hihi... ich fand`s lustig... habe beichte bei meiner mom abgelegt, dass rosi hier unten ist... war kein problem... hehe... seinen spontan-einsatz fand ich, naja, wie soll ich es sagen, toll... zum glück war rosi heute lieb... ich glaube, er würde mich sonst nie wieder besuchen gekommen... die kleine rosi kann auch anderes, wenn sie will... und da der überraschende besuch mir den tag versüßt hat, konnte ich nicht anders als einfach nur gute laune haben... das schmunzeln bekomme ich auch erst einmal nicht weg... der abend endete mit vielen arien... holger, meine mom und ich sangen zu maria callas in den schönsten tönen... zwei schöne stunden lang... kerzen an, gläschen wein getrunken... mom und ich tanzten wiener walzer zu rigoletto, die fledermaus & co... diesen tanz mit meiner mutter werde ich nie vergessen... er war schön, er war so bewegend... wir tanzten, sahen uns in die augen, lachten und vergaßen alles um uns herum, wir haben nur uns, den tanz und die musik... rechtsdrehung, linksdrehung... schnell... das tat uns beiden gut... wir tanzten, weil heute ein guter tag war...
9.9.10 23:57


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